Proud to be a freak Dienstag, Okt 13 2009 

Da ich mich immer noch nicht hingesetzt habe und etwas über mein CO bei der Arbeit geschrieben habe, poste ich aber wenigstens einmal dieses Leckerli hier, welches ich dort gefunden habe.

Ist doch mal was anderes, oder?

Zwar völlig am Thema vorbei: das mit dem Trommeln fand ich super gut und jetzt will ich unbedingt einmal nach Zürich zur Off-Pride ;)

Update Mittwoch, Sep 2 2009 

Es ist mal wieder Zeit für ein Trans*-Update bei mir. Denn noch im Juni letzten Jahres habe ich mich ja gegen VÄ und Mastek entschieden. Das hat sich jetzt geändert.

Jetziger Stand in Sachen Trans* bei mir ist:
VÄ – ja
Mastek – ja
Testo – nein
Hysto – nein
Aufbau – nein

Was sich nicht geändert hat, ist meine Selbstdefinition als TG-Butch, auch wenn ich TM zu Erklärungszwecken nutze, um unnötige Komplikationen zu vermeiden (auch ich muß es nicht immer komplizierter machen, als unbedingt notwendig).

Wie ist es dazu gekommen? Dazu zitiere ich einfach mal einen Auszug aus einer Mail an Freunde:

ich dachte, es ist an der Zeit, dass ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir gebe, nachdem ich doch ganz schön lange in der Versenkung verschwunden bin und mich bei vielen Freunden und Bekannten selten oder gar nicht mehr gemeldet habe — Asche auf mein Haupt.
[ ... ]
Der Grund meines Abtauchens liegt zum größten Teil daran, dass ich mich ziemlich genau vor zwei Jahren schon einmal intensiv mit dem Gedanken der Vornamensänderung und der Brustentfernung beschäftigt habe. Nach längerem hin und her habe ich mich doch dagegen entschieden, weil ich dachte, es geht schon irgendwie.
Ich habe aber festgestellt, dass es doch nicht irgendwie geht und ich nicht den Rest meines Lebens in meinen eigenen vier Wänden verbringen kann und vor allem nicht will. Ganz so ein Eremit bin ich dann auch nicht. Es ist aber genau das, was ich nach meiner Entscheidung gemacht habe. Ich habe mich Zuhause verkrochen und bin nur noch unwillig aus dem Haus.

Der Aufenthalt bei meiner Familie [aufgrund eines Todesfalles] war quasi der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, weil ich sehr deutlich bemerkte, wie schizophren ich mich fühle. Meine Verwandten sprachen von und mit jemandem, den ich nicht mit mir in Verbindung bringen konnte und zu dem (oder sollte ich sagen zu der) ich keinen Bezug herstellen konnte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin seit dem 17.08.09 (was für ein schönes Datum!) mitten im Prozess der Vornamensänderung, was eigentlich nur heißt, dass ich den Antrag ans Gericht geschickte habe und warte (und warte und warte…), bis sich was tut.

Warten tu ich jetzt natürlich immer noch, denn so schnell geht das ja leider nicht. Dabei habe ich das Gefühl, dass ich mich endlich entschieden habe und das Ganze jetzt bitte ruckzuck über die Bühne zu gehen hat. Schön wär’s. Ich habe meinen Entschluss natürlich auch genau dann gefasst, als alle Gutachter im Urlaub waren…

Dafür habe ich alle Coming-Outs bereits hinter mich gebracht, aber das ist echt einen extra Beitrag wert, denn ich diese Woche auch noch schreiben werde :D

Wer meinen Beitrag »Gefühl – oder eine Homage an die Nippel« gelesen hat, wird wissen, dass mir die Entscheidung pro Mastek wirklich nicht leicht gefallen ist. Da ich meine Brüste aber 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche mit mir herumtrage und sie deswegen immer präsent und immer im Blickfeld anderer (vor allem wohl in meinem Bewusstsein) sind…
Aus lauter Angst, dass ich doch noch mal schwach werde, möchte ich gerade auch gar nicht mehr an den Brüsten angefasst werden. Ich komme mir fast vor wie ein Alkoholiker, der dann doch wieder zur Flasche greift, auch wenn er weiß, dass es nicht gut für ihn ist. Blöd das… eigentlich könnte ich die Zeit ja auch einfach noch genießen… zumal ja nicht gesagt ist, dass nach der OP tatsächlich jedes Gefühl weg sein bzw. wegbleiben wird. Aber die Angst davor ist natürlich da und vermutlich nicht ganz unberechtigt.
Da meine Prioritäten diesbezüglich etwas andere sind, plane ich, mehrere Ärzte zu befragen, was sie mir da empfehlen können (mein Traum ist es z.B., ein enges T-Shirt tragen zu können und trotzdem zu passen, nicht oben ohne in der Gegend rumzulaufen/liegen).
Mal sehen, ich halte euch dann auf dem Laufenden.

Gestern auf dem Amt – oder: die Verlockung der VÄ Freitag, Jul 4 2008 

Ich sitze seit Stunden herum und warte darauf, daß ich endlich dran bin. Die erste Flut an Menschen ist schon abgefertigt und nach einer kleinen Flaute strömen wieder mehr dazu.
Breitbeinig, mit den Ellenbogen auf den Knien aufgestützt, starre ich auf den Fußboden und überlege, was ich in der Zeit alles hätte machen können. Das Lesen habe ich aufgrund von mangelnder Konzentrationsfähigkeit aufgegeben.
„Frau XY, bitte.“
Die Vertrautheit meines Namens dringt durch den Nebel meiner Langeweile und ich erhebe mich.
„Oh, habe ich da falsch in den Computer geschaut?“
Ich ignoriere die Frage, die mein zuständiger Sachbearbeiter in den Raum voller Menschen wirft und gehe zu ihm hinüber. Was hätte ich auch antworten sollen?
„Jetzt bin ich verwirrt,“ sagt er.
„Nicht nur Sie,“ antworte ich und überlasse ihm die Interpretation meiner Aussage.
Um seine Verwirrung zu entwirren stürzt der gute Mann erst einmal an seinen Rechner und schaut rein.
„Nein, da steht Frau XY.“
„Sie können mich auch gerne mit „Herr“ ansprechen, das paßt auch ganz gut.“ Das hatte bei (s)einer Kollegin vor einem knappen Jahr auch ganz funktioniert, nachdem ich ihr zugesichert hatte, daß es völlig in Ordnung sei und es sich für mich auch stimmiger anfühlte.
Nicht so Mister Dienst-nach-Vorschrift. Wahrscheinlich bin ich bei meinem Glück mal wieder bei einem Neueinsteiger gelandet. Wäre ja nicht das erste Mal.

Mister Dienst-nach-Vorschrift ist auch nicht sehr erbaut darüber, wenn man aufgrund seiner Aussagen nochmals nachhakt, weil man andere Informationen hat (wohlgemerkt aus dem gleichen Haus). Oh, nein.
Merke: stelle nicht die allwissende Autorität eines Menschen in Frage, von dem du etwas willst, auch nicht durch freundliche, verwirrte oder verunsicherte Nachfragen.

Das Gespräch geht seinen Gang und wir landen irgendwann bei meinem erlernten Beruf, den er in der weiblichen Form wiederholt. Woraufhin ich ihn erneut in der männlichen Form ausspreche – ja, ich habe mal wieder nicht nachgedacht (und ja, er bekommt den Credit von meinem feministischen Anteil, aber nicht von mir als Transgender).
„Sie sind doch aber eine Frau.“
„Das ist das, was Sie denken. Ich fühle mich aber nicht so.“ Daß er mich als Mann sah, bevor er genaueres wußte, hat er schon wieder völlig vergessen. Schließlich steht ja in seinem Rechner, daß ich eine Frau zu sein habe.
Genau das erklärt er mir auch und solange das so in seinem Computer steht…
Ich beiße die Zähne zusammen und lächle nett. Ich schaffe es sogar, später irgendwo noch einen kleinen Witz unterzubringen.

Ich habe den Rest des Tages damit verbracht, mir in allen Einzelheiten vorzustellen, wie es wäre, wenn ich innerhalb einer Woche die VÄ durchbekommen würde. Denn da habe ich den nächsten Termin bei ihm. Es wäre einfach zu schön, ihm mit seinem eigenen Argument zu kommen, wenn ich da vor ihm sitze (womöglich noch in engem T-Shirt) und es steht Fritz XY auf seinem Monitor.
Nicht, daß das alleine ein guter Grund für eine VÄ ist, oder es die Atmosphäre verbessern würde, aber nett war die Vorzustellung trotzdem.

Haß auf den eigenen Körper Montag, Mai 26 2008 

Auf der Suche nach Informationen zum Abbinden der Brüste bin ich über einen jungen TM (Transmann) gestolpert, der seinen Körper wirklich richtig abgrundtief hassen muß.
Ich habe schon oft mitbekommen, daß TMs ihre Brüste als Geschwülste, Geschwüre oder als Auswüchse bezeichnen. Auf jeden Fall nichts angenehmes (das ist allerdings wieder ein Thema für sich: Abwertung von Weiblichkeit).
Aber ich habe noch keinen erlebt, dem es egal war, daß seine Brüste blau(!) sind und der trotzdem den Binder auch in der Nacht getragen hat.
Da war ich ehrlich gesagt etwas fassungslos.
Das erste was ich mache, wenn ich nach Hause komme, ist der Griff zum BH – endlich wieder durchatmen. Ich ertrage es nicht, den Binder einen Abend lang zu tragen, weil es mich schmerzt und ich meinem Körper das nicht antun möchte. Da ist die Unbequemlichkeit, das Reiben unter den Armen und das Schwitzen echt Nebensache.

Da habe ich mich gefragt, wie abgeschottet der junge Mann von seinem Körper wohl sein muß, damit der das nicht spürt. Traurig, oder?

Positive Gedanken Montag, Mai 26 2008 

Mir fällt gerade (mal wieder) auf, daß ich von Mutter Natur »trans*technisch« auch reich beschenkt worden bin. Zum einen habe ich doch ziemlich maskuline Gesichtszüge, was mir das Passing in der Regel sehr einfach macht, wenn ich nicht gerade enge T-Shirts trage.
Die Ähnlichkeit zu meinem Bruder war echt schockierend, als ich einmal Koteletten und Kinnbärtchen trug – das mußten selbst meine Eltern einsehen.
Zum anderen bin ich mit meiner Stimme völlig zufrieden, auch wenn ich am Telefon überwiegend mit »Frau« angesprochen werde. Telefon ist für mich wohl so eine Ebene, auf der mir das recht egal ist, was die Leute so denken. Okay, es gäbe da natürlich die Geschichte von letzter Woche zu erzählen, als mich jemand frug, ob ich denn nun Männlein oder Weiblein sei. Da wußte ich allerdings auch schon, daß ich mit selbiger Person gemeinsam zu einem Seminar fahren würde.

Aber zurück zum Thema: Das oben genannte (Gesicht + Stimme) sind schon zwei Gründe, warum manch einer zu Testo greift, oder zumindest sehr ernsthaft darüber nachdenkt. Was bin ich froh und dankbar, nicht in deren Schuhen zu stecken!

(So völlig off-topic: stimmt »Schuhen« wirklich? Das klingt ja total daneben)

Stone = Trans*? Dienstag, Mai 20 2008 

Je „mehr“ Stone, desto wahrscheinlicher der Weg zum Transmann? Diese Aussage beschäftigt mich schon seit langem.

Doch dazu muss ich weiter zurückgehen- zu der Zeit, als ich entdeckte, dass ich stone bin.

In der ersten Zeit mit meiner damaligen Femme wurde ich sexuell so aktiv wie ich es von mir nicht kannte, ich hatte plötzlich Bedürfnisse, die mich selbst immer wieder erstaunten. Wir waren in einem regelrechten Liebestaumel, der immer schönere Dinge hervorbrachte.

Trotzdem gab es auch Situationen, die sich falsch anfühlten, vor allem wenn meine unbekleidete Brust und Genitalien ins Spiel kamen. Ich kann es nicht erklären, aber da war etwas, was dort nicht hingehörte. Also sollte das gefälligst auch keine Aufmerksamkeit bekommen.

Anfangs dachte ich noch, dass das von meiner Heterozeit herrührte und so bemühten wir uns erstmal, bestimmte Zonen nicht einzubeziehen- vielleicht, etwas später, wenn ich sicherer geworden wäre- vielleicht würde es ja dann klappen.

Immer wieder versuchte meine Femme vorsichtig, die Grenzen zärtlich zu überwinden, dabei immer im Auge, wie ich darauf reagierte. Aber ich fühlte mich damit nicht wohl, manchmal ließ ich es zu, dass sie mehr ausprobierte, nur um dann an einen Punkt zu kommen, an dem plötzlich jede Berührung, egal an welcher Stelle, richtig schmerzte. Es war kein rein körperlicher Schmerz, ich kann das gar nicht richtig beschreiben… Wir versuchten es immer wieder, irgendwann würde ich mich schon daran gewöhnen (dachte ich jedenfalls) bis es zu einem Fiasko kam, das uns beiden wehtat.

Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass das nicht mehr mein Körper sei, den wir da liebevoll auf einen bestimmten Weg bringen wollten. Ich betrachtete meinen Körper plötzlich als Spielzeug, der nichts mehr mir zu tun hatte. Ich empfand nichts mehr, gar nichts Körperliches.

Von dem Tag an waren bestimmte Zonen absolut tabu, andere wurden umgedeutet und so in langsamen Schritten mit einbezogen. Wir schafften es, dass Berührungen wieder etwas sehr schönes wurden und ich sie genießen konnte.

Gott sei Dank fand ich bald den Namen für das, was da bei mir passierte: STONE. Ich lernte mit meiner Stone- Sexualität umzugehen und sie nicht mehr als Störung anzusehen, die irgendwie überwunden werden muss.

Wie das so ist mit dem Lesen, irgendwann stolpert man dann über „große Erkenntnisse“. Das, was vor allem meiner Femme extrem zusetzte, war der Satz: „Je mehr stone, desto schneller geht der Weg in Richtung Transmann“

Es gab einen Riesenknall, ich fand es logisch, warum sollte ich nicht mit Testo die Stimme bekommen, von der ich schon immer geträumt habe? Ich hatte meinen neuen Weg in so kurzer Zeit hinter mich gebracht, warum sollte es nicht genauso schnell weitergehen? Wenn ich mich schon ändere, dann doch gleich richtig…

Ich bewundere immer noch meine Femme, die mir erst geduldig half, mein Stonesein zu akzeptieren und nun in einen neuen Trubel katapultiert wurde.

Jetzt aber war sie noch mehr selbst betroffen, denn der Trans*weg hätte ja auch nicht unerhebliche Einwirkungen auf ihr Leben. Oft sprachen wir darüber, was sie erwarten würde, wie es ihr damit geht, ob sie mitgehen würde und vor allem wie weit. Für sie stand fest: jedenfalls nicht bis zum Ende, nicht als Partnerin- als Freundin ja, aber nicht als Frau eines Transmannes.

Nun war ich also gefragt. Sie half mir in stunden-, ja nächtelangen Diskussionen darüber klarzuwerden, dass ich doch kein eindeutiger Mann werden will. Dass ich weder Frau noch Mann sein möchte. Aber wollte ich das wirklich? Wir stellten uns eine Skala vor: links Frau rechts Mann. Täglich notierte ich, wo ich an dem Tag stand, weil ich mich so fühlte. Heraus kam, dass ich zwar in der zweiten rechten Hälfte die meisten Punkte hatte, aber nie direkt den Mann und einen unmittelbaren Raum davor markierte. Unbewusst (?) hatte ich mich also gegen FzM entschieden.

Ziemlich lange hatte ich kaum stärkere Gedanken in Richtung Trans*. Selbst als die Beziehung auseinanderging, spürte ich nur selten den Wunsch, wieder in den Prozess einzusteigen, ich fühlte mich in meiner Schublade wohl, die TG Stone Butch heißt.

Doch jetzt, nach der OP, kam das alles wieder mit Macht hervor, schließlich habe ich ja schon einen nicht unerheblichen Teil dadurch geschafft. Stimmt es also doch, dass stone irgendwann zum Transmann führt? Oder ist das nur wieder eine „Phase“, eine Identitätskrise, die vorübergeht?

Und wieder drehen sich die Gedanken im Kreis, immer schneller, immer heftiger, immer lauter.

Brüste abbinden Dienstag, Mai 20 2008 

Edit am 01.06.2009:

Aufgrund von Anfragen, weise ich darauf hin, daß weiterführende Links zum Thema am Ende der „Golden Rules“ sind – also immer schön bis zum Ende lesen ;)


Ich habe festgestellt, daß hier immer wieder Leute auf der Seite landen, die etwas zum Thema »Brüste abbinden« suchen.
Deshalb dachte ich, ich stelle hier einmal zumindest die »goldenen« Regeln des Abbindens rein, auch wenn ich persönlich nicht abbinde.

Die zehn Gebote des Abbindens

  1. Trag einen Binder nie so eng, dass es dir schwerfällt, darin zu atmen.
  2. Binde nicht mit einem Material ab, dass nicht irgendeine Form von elastischen Fasern hat. Dein Binder muss es dir ermöglichen, ohne Probleme ein- und auszuatmen.
  3. Trag einen Binder nicht länger als 12 Stunden an einem Tag. Die optimale [maximale] Tragezeit sind 8-10 Stunden.
  4. Trag nie einen Binder beim Schlafen. Deine Atmung verlangsamt sich, wenn du schläfst, und deine Muskeln entspannen sich. Der Binder könnte zu eng werden und Atemstillstand verursachen. Außerdem könnte sich durch den Binder Flüssigkeit ansammeln, aus der eine Lungenentzündung entstehen kann.
  5. Wenn du ein Rasseln oder Pfeifen in deinen Lungen hörst, wenn du ein- oder ausatmest, nimm deinen Binder SOFORT ab und huste ein paar Mal kräftig, um Flüssigkeit zu lösen. Dies bedeutet, dass du deinen Binder zu lang oder zu eng getragen hast.
  6. Wenn du länger als 24 Stunden Rasseln oder Flüssigkeit in deiner Lunge hörst, geh zum Arzt. Geh da nicht drüber hinweg, du könntest dich auf dem weg zu einer Lungenetzündung befinden.
  7. Huste immer ein paar Mal kräftig, wenn du den Binder abnimmst. Das löst Flüssigkeit, die sich evtl. in deinen Lungen oder in deiner Brusthöhle angesammelt hat. Mach danach unbedingt ein paar tiefe Atemübungen, um deine Lungen zu öffnen.
  8. Wenn die Muskeln unter deinem Binder zucken oder sich verkrampfen, nimm den Binder ab und gönn ihnen eine Pause. Muskelkrämpfe sind wahrscheinlicher, wenn du zu wenig Magnesium zu dir nimmst, und viele Männer, die Testosteron nehmen, haben von Problemen mit Muskelkrämpfen berichtet. Ein gutes Magnesiumpräparat hilft dagegen. Sprich immer zuerst mit deinem Arzt, bevor du anfängst, solche Präparate zu nehmen!
  9. Über lange Zeit abzubinden, vor allem über Jahre, kann dazu führen, dass Brüste anfangen zu hängen, und dass sich das Gewebe dauerhaft verflacht.
  10. Kauf einen Binder, der die Brüste gerade genug abdrückt, um sie zu verstecken, der aber nicht deinen Brustkorb zusammendrückt.

Das Original:
The 10 Binding Commandments

  1. Never wear a binder so tight that you have a hard time breathing in.
  2. Never wear a binder or binding devise that doesn’t have a form of elastic within the fibers. Your binder must allow you to breathe in and out without any trouble.
  3. Never wear a binder for more than 12 hours in a single day: Optimum wearing time is between 8 to 10 hours.
  4. Never wear a binder when you sleep. Your breathing slows when you sleep and your muscles relax. The binder could become too tight and cause apnea symptoms (you could stop breathing in your sleep) and could cause fluid to build resulting in a form of pneumonia.
  5. If you hear a rattling or wheezing in your lungs when you breathe in or out, take off your binder NOW and cough hard a few times to loosen up fluid. This means you have been wearing your binder too long or too tight.
  6. If you continue to hear rattling of fluid in your lungs for more than a 24 hours, see your doctor, do not ignore this, you could be heading toward pneumonia.
  7. Always cough hard a few times when you take off your binder for the day. This will loosen any fluid that has built up in your lungs or the pleura of your lungs. Be sure to follow with a few deep breathing exercises to open the lungs.
  8. If your muscles under your binder twitch or spasm, take off your binder and give them a rest. Muscle spasms are more likely a diet poor in magnesium and many men using Testosterone have reported muscle spasms problems, which are helped with a good magnesium supplement. Always consult your doctor before starting any supplement!
  9. Binding for long periods, mostly years, can cause the breasts to droop flattening the tissue permanently.
  10. Buy a binder that compresses the breasts just enough to hide them but does not compress your rib cage.

Quelle: http://www.thetransitionalmale.com/Binders.html#tips
Übersetzung: miss.behavior, März 2006

Gefunden habe ich das bei butch-femme.de.

Was man zum Abbinden alles verwenden kann, findet ihr hier. Kaufen kann man fertige Binder z.B. bei Laura Méritt (underworks.com will gerade nicht so wie ich will).

Mehr Infos gibt es im Archiv des TransMann-Forums. Dort kann man die alten Beiträge noch lesen. Im neuen Forum (FTM-Portal) ist das nicht mehr möglich und man muß sich anmelden, um dort mitlesen zu können.